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Google Ads oder Facebook Ads – was funktioniert besser?

Anzeigen gehören zum Kerngeschäft im digitalen Marketing. Dabei sind die Nummer eins Google Ads und Facebook Ads für Ihre Kampagne. Bei beiden spielt ein Auktionsverfahren eine wichtige Rolle für die Ausspielung der jeweiligen Werbeanzeige. Doch was sind Google und Facebook Ads? Sind Facebook Ads besser als Google Ads und was sind die jeweiligen Vorteile der Plattformen?

Was sind Facebook Ads?

Facebook Ads sind Werbeanzeigen, die in Facebook integriert sind. Man findet sie auf Seiten, in Gruppen, Profilen oder im Nachrichtenfeed. Beworben werden können:

  • Seiten
  • Orte
  • Beiträge
  • Anwendungen
  • Veranstaltungen
  • Etc.

Wie funktionieren Facebook Ads?

Bei Facebook Ads dreht sich alles um Gebot, Anzeigenrelevanz sowie -qualität und geschätzte Aktionsrate. Hier gibt es, anders als bei Google Ads, keine speziellen Benchmarks, denn jeder Werbetreibende folgt einem anderen Ziel und einer anderen Strategie, mit unterschiedlichem Wert und einer anderen Zielgruppe. Gebote beziehen sich auf erzeugte Aktionen, wobei Sie selbst  Ihr Budget bestimmen. Eine wichtige Rolle spielt der sogenannte Qualitätsfaktor. Dies bedeutet, dass Sie Ihre Anzeige userfreundlich gestalten – denn je relevanter und interessanter diese für Ihre Zielgruppen ist, desto besser.

Die Vorteile bei Facebook

Facebook gibt Ihnen eine Auskunft, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre Zielgruppe die gewünschte Aktion ausführt. Dies können Folgende sein:

  • Conversions
  • Klicks
  • Videoaufrufe
  • Engagements
  • Nachrichten
  • App-Installationen

Keine andere Plattform bietet eine so genaue Einstellung zur Ausrichtung auf die Zielgruppe. Es gibt eine Vielzahl an Attributen wie Alter, Interessen oder Verhalten, die exakt auf die gewollte Zielgruppe angepasst werden können. Außerdem ist eine Anzeige auf Facebook um einiges günstiger als auf Google.

Was sind Google Ads?

Google Ads spielen sich innerhalb des Google Netzwerks ab und beziehen sich auf die Schaltung von:

  • Kurzanzeigen
  • Serviceangeboten
  • Produkteinträgen
  • Videoinhalten

Wie funktionieren Google Ads?

Im Gegensatz zu Facebook legt man bei Google fest, wie viel man pro Klick auf die Anzeige ausgibt. Es gibt zusätzlich ein automatisches Gebots-Management-Tool. Von diesem sollte Sie aber lieber die Finger lassen, um größere Kontrolle über Ihre Gebote zu behalten. Wie bei Facebook geht es bei Google ebenfalls um Qualität. Eine Qualitätsbewertung sagt aus, wie interessant oder nützlich Ihre Anzeigen für Keyword-Suchende sind. Um einen hohen Quality-Score zu erhalten, nutzen Sie Split-Tests von verschiedenen Anzeigen und Keywords, um die CTR (Click-Through-Rate) kontinuierlich zu optimieren.

Die Vorteile bei Google Ads

Gegenüber Facebook weiß Google ganz genau, was der Suchende will und spielt Anzeigen aus, wenn danach gesucht wird. Ein Klick bei Google ist dadurch meist wertvoller als bei Facebook, denn dort wurde aktiv nach einem Produkt gesucht. Im Gegensatz dazu wird auf Facebook die Werbung eher passiv ausgespielt, ohne vorherigen Suchimpuls.

Lisa Lanz
Lisa Lanz
Buchstaben, Wörter, Sätze, Texte – die Sprache hat es Lisa Lanz angetan und sie liebt es, kreativ zu werden. Als studierte Germanistin und spracheninteressierte Person ist Lisa immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Neuigkeiten in der Online-Branche. Wissbegierig versucht sie, ihren Horizont als Texterin bei den RegioHelden jeden Tag ein Stück zu erweitern.

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