Vom Friseursalon ins Account Management: Ellas Weg zu den RegioHelden

Nicht jede berufliche Reise verläuft geradeaus – und genau das macht viele Werdegänge bei den RegioHelden so spannend. Auch Elionora, genannt Ella, ist alles andere als den klassischen Weg ins Online-Marketing gegangen: Sie hat ursprünglich das Friseurhandwerk erlernt, bevor sie sich für einen kompletten Branchenwechsel entschieden hat. Heute ist sie Account Managerin im Performance Team mit Schwerpunkt Meta. Im Interview erzählt sie, was sie zu diesem Schritt bewegt hat, was sie aus dem Handwerk mitgenommen hat – und was sie Menschen rät, die selbst einen Quereinstieg wagen möchten.

Wie bist du damals im Handwerk gelandet? 

Im Russischen gibt es ein Sprichwort, das meine Mutter immer zu mir gesagt hat: „Wer ein Handwerk erlernt hat, bleibt nie ohne Brot zurück.“ Sie hat mir immer zugesprochen, dass es etwas Tolles sei, unersetzbar zu sein und selbst etwas zu kreieren – da war das Friseurhandwerk nicht weit weg davon. Die Branche hat mich immer inspiriert, weil so vieles möglich ist und man in diesem Beruf nie ausgelernt ist.

Was hat dir an der Arbeit dort besonders Spaß gemacht? 

Der Kontakt zu Menschen, neue Techniken zu erlernen und mich selbst herauszufordern.

Wann hast du gemerkt: Ich brauch was Neues? 

Während der Corona-Zeit kam, glaube ich, der Gedanke. Ich wollte nicht immer nur „das eine“ machen. Ich habe gedacht, ich kann in meiner Freizeit auch kreativ sein und beruflich etwas machen, was mich fachlich fordert und wobei ich mich kontinuierlich weiterentwickeln kann.

Hattest du Respekt davor, komplett die Branche zu wechseln? 

Auf jeden Fall! Allein die Bewerbungsrunde bei den RegioHelden war für mich etwas ganz Neues. Da geht man nicht abends mal vorbei, fragt, ob noch eine Stelle frei ist, und fängt am nächsten Morgen an. Es war viel Vorbereitung notwendig. Ich hatte wirklich viel Angst, dass ich den Ansprüchen nicht gerecht werde und nicht schnell genug lerne, was notwendig ist. Ich habe es aber wirklich gewollt und habe mir keinen Raum gegeben, viel über Ängste nachzudenken, als ich mich einmal entschieden hatte.

Was von dem, was du im Handwerk gelernt hast, hilft dir heute noch am meisten? 

Der direkte Austausch mit Menschen. Im Friseurhandwerk habe ich gelernt, gut zuzuhören, die Bedürfnisse zu verstehen und auch mal zwischen den Zeilen zu erkennen, was jemand wirklich möchte. Das ist heute im Account Management noch genauso wichtig. Freude an Gesprächen, an Beratung und daran, gemeinsam die passende Lösung zu finden – das alles hilft mir bis heute, Vertrauen aufzubauen, komplexe Marketingthemen verständlich zu erklären und langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen.

Im Handwerk erschaffst du ja oft was Handfestes, siehst am Ende das fertige Ergebnis. Fehlt dir das manchmal im Online-Marketing? 

Nein, tatsächlich nicht. Auch im Online-Marketing erzielen wir Ergebnisse, sie sehen nur etwas anders aus. Oft anhand von Zahlen, aber auch langjährige Kundenbeziehungen sind ein wichtiges und schönes Ergebnis. Wenn man gemeinsam an einer Strategie arbeitet, Fortschritte sieht und über die Zeit ein echtes Vertrauensverhältnis entsteht, ist das mindestens genauso schön.

Kundenkontakt ist ja hier wie da wichtig – wo siehst du die größten Unterschiede? 

Ganz klar in den Gesprächsthemen. Im Friseurhandwerk waren viele Gespräche sehr persönlich. Neben Smalltalk ging es oft um private Erlebnisse, Alltagsthemen oder Dinge, die die Kundinnen beschäftigt haben. Im Online-Marketing sind die Gespräche meist sachlicher und stärker auf konkrete Ziele ausgerichtet. Hier geht es viel um Zahlen, Daten, Kampagnen, Strategien und die Frage, welche Maßnahmen den größten Mehrwert bringen. Trotzdem steht auch hier immer der Mensch im Mittelpunkt. Ein weiterer großer Unterschied ist die Erwartungshaltung: Im Online-Marketing gibt es selten sofortige Ergebnisse direkt nach einem Gespräch. Die Ergebnisse zeigen sich eher über einen längeren Prozess.

Wie sah dein Einstieg bei den RegioHelden aus – und was waren deine Stationen bis heute? 

Ich habe als Junior im Performance Team gestartet und mich bis zur Account Managerin mit Fokus auf Meta weiterentwickelt.

Was hat dir am Anfang am meisten geholfen, richtig anzukommen? 

Ich hatte immer das gesamte Team, auf das ich zurückkommen konnte. Auch die gesamte Atmosphäre im Unternehmen hat einen großen Teil dazu beigetragen, weil ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt habe. Mir war außerdem eine familiäre und freundschaftliche Atmosphäre wichtig – und die gibt es auf jeden Fall bei den RegioHelden.

Was macht für dich gute Kundenbetreuung aus? 

Verständnisvoll, empathisch und immer geduldig zu sein – aber auch Grenzen setzen zu können. Dass Kunden sich immer verstanden fühlen, auf Bedürfnisse individuell eingehen zu können und keine Standardlösungen anzubieten.

Was vermisst du aus deiner Zeit im Handwerk – und was auf keinen Fall? 😉 

Irgendwie vermisse ich nichts – ich habe aktuell alles, was ich wollte. Was ich auf keinen Fall vermisse, ist, nur Smalltalk führen zu müssen.

Was würdest du jemandem raten, der aus dem Handwerk oder einem ganz anderen Bereich ins Online-Marketing wechseln will? 

Man darf sich ruhig etwas trauen, denn es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln. Man muss nicht den klassischen Weg gegangen sein, um im Online-Marketing erfolgreich zu sein – vieles kann man lernen. Ich würde der Person raten, immer neugierig zu sein, offen zu bleiben und bereit, sich ständig weiterzuentwickeln. Man bringt auch aus anderen Bereichen oft Fähigkeiten mit, die im Online-Marketing genauso wertvoll sind.

Was guten Kundenservice bei den RegioHelden sonst noch ausmacht, erfährst du in unserem LinkedIn-Beitrag

Ströer